Tabu Regelblutung brechen

28. Mai ist der Internationale Tag der Menstruationshygiene

„Die monatliche Regelblutung stellt viele Frauen im Globalen Süden vor eine große Herausforderung: Fehlende Hygieneartikel, fehlende Toiletten in Schulen oder Stigma und Falschinformationen belasten das Leben vieler Mädchen und Frauen“, weiß Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung. Der 28. Mai ist der internationale Tag der Menstruationshygiene. Dieser will auf den natürlichen Zyklus aufmerksam machen und das Tabu um diesen brechen. „In vielen Kulturen ist der Zyklus und die damit zusammenhängende Hygiene eine Tabu. Das muss ein Ende finden“, fordert Bayr.

„Vor allem in humanitären Settings ist die Monatshygiene eine große Herausforderung. In Flüchtlingscamps gibt es häufig wenige Toiletten und nur eingeschränkten Zugang zu fließendem Wasser. Internationale Hilfsorganisationen wie der Weltbevölkerungsfonds der Vereinten Nationen unterstützen hier und helfen Mädchen und Frauen hygienisch und sicher durch die Monatsblutung zu kommen“, stellt Bayr fest und fordert die österreichische Regierung auf, bei Ausschüttungen aus dem Auslandskatastrophenfonds auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen in Flüchtlingscamps Bedacht zu nehmen.