Frauen. Krisenmeisterinnen. Seit immer.

Corona macht deutlich, dass Frauen noch immer ungleich behandelt werden. Schlechter bezahlte Jobs, mehr unbezahlte Arbeit in Kinderbetreuung und Pflege, Gewalterfahrungen – all das sind Themen, die Frauen schon vor der Pandemie kannten, aber durch die Corona-Krise deutlich spürbarer werden.

Wir Wiener SPÖ Frauen kämpfen nicht nur darum, dass es jetzt schnelle Lösungen und Unterstützungen für betroffene Frauen gibt, sondern setzen uns anlässlich des internationalen Frauentags für eine Veränderung des Systems ein.

Die Corona-Pandemie zeigt die Ungleichheit von Frauen und Männern unter einem Vergrößerungsglas. Von Tag 1 an haben Frauen diese Krise wie niemand sonst in unserer Gesellschaft getragen. Gesundheitswesen und Handel, Berufsbranchen, in welchen vor allem Frauen beschäftigt sind, halten unter hohen Gesundheitsrisiken und bei niedrigen Löhnen unsere Gesellschaft am Laufen. Mütter federn ab, was die öffentliche Hand nicht mehr leisten kann.

Während aus der Bundesregierung fast ausschließlich Experten in der Krise agieren, macht das Schweigen der Frauenministerin eingefahrene Rollenbilder und den Backlash zwischen den Geschlechtern nur umso stärker.

Wir Frauen brauchen eine Politik, die laut auf die Probleme und Herausforderungen hinweist. In Wien federn zahlreiche Unterstützungen wie Jobförderungen und Gewaltschutzmaßnahmen die Auswirkungen einer fehlenden Frauenpolitik auf Bundesebene ab. Mit der Kampagne Krisenmeisterinnen erheben wir unsere Stimmen und zeigen: Wir brauchen eine Veränderung des Systems.

Die Krise hat für uns Frauen nicht erst 2020 begonnen. Wir wehren uns gegen Ungleichbehandlung jeden Tag.

Du willst mehr von den #Krisenmeisterinnen erfahren? Melde dich jetzt für unseren Newsletter an!